
Die Bläser erklingen, das Schlagzeug bringt den Beat, der Bass wummert,
"Wir sind die G-G-hörgang, wir bringen den Shit zu euch" schallt es aus
den Lautsprechern, die Menge tobt, die GehörGang hat die Bühne betreten.
Vor dem Publikum liegt ein kunterbunter Abend, eine kleine Reise durch
den abendländischen Musikkosmos, dargeboten von neun Musikern, die ihr
Handwerk verstehen und sichtlich Spaß daran haben. Vom nachdenklichen
„Tell dem“, über das subversive „Revolution“, zum rhythmischen
„Pullermann“, im Gang-Potpourri ist für jeden was dabei.Die Gang, die
sich ich während ihres zweijährigen Bestehens schon an der Seite von
Künstlern wie I-Fire, Ganjaman und Uwe Banton und auf dem altehrwürdigen
„Festivalkult U&D“ Festival in Vlotho präsentieren durfte, entzieht
sich mit ihrer dynamischen Mischung aus Reggae, Rock und Rap jeglicher
Kategorisierung. Durch wechselnde Sänger, eingängige Lyrics, Soli und
eine breite Instrumentation wird jede Menge Abwechslung geboten, so
macht Stilbruch Spaß.Nun liegt mit ihrer brandneuen EP „Q-Tip“ endlich
eine erste Kostprobe ihres breiten Repertoires auf CD vor. Doch das soll
erst der Anfang sein, in nächster Zeit geht es mit dem „World-Wide-Gang
Project“ hoch hinaus, man darf also gespannt sein.
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